Der Geilspecht

Jeder kennt ihn – den alpinen Geilspecht! Kaum hat der Geilspecht einen erhöhten Punkt gefunden, beginnt er mit seiner Lieblingstätigkeit: er spechtelt in der Gegend herum und will immer neue Tourenziele finden. Sticht ihm ein potentielles Opfer ins Auge, wird es mit der Fotokamera eingefangen. Bevorzugt werden weite Pulverflanken, aber auch enge Rinnen. Der Geilspecht ist nicht wählerisch und liebt deshalb auch Eisschläuche und jungfräulichen Felsen. Des Nächtens schwirrt ihm das Objekt der Begierde im Kopf herum und er fragt sich: „Wann nur werden die Bedingungen perfekt sein?“ Konkurrenz hat er nicht so gern, teilen ist nicht sein Ding – es sei denn, er hat das Objekt der Begierde bereits befahren, bestiegen oder geklettert. Dann teilt er gerne – bevorzugt in sozialen Medien.

So ging es mir heuer, als ich vom Gmeineck Richtung Faschaun blickte 🙂

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