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Baubau // Westliche Julische Alpen // Traunik - 2204m


Tourengebiet: Tarvis
Ausgangsort: Fusine in Valromana (764m)
Schwierigkeit: 6/6+
Hm. Eisfall: 550m
Höhe Einstieg: 1500m
Exposition: Nord, West
Zustiegszeit: 1,5h
Hm gesamt: 1200Hm
Eisaufbau: oft
Material: Normale Eisausrüstung, viele Abalakovschlingen, Stirnlampe!
Erstbegeher: Roman Benet, Luca Vuerich (13.12.1998)
Ausgangspunkt: Parkplatz beim oberen Weißenfelser See (961m)

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Skizze
Übersicht
ANREISE // Von Tarvisi nach Osten Richtung Grenze Italien-Slowenien. Beim Ort Fusine rechts die Straße hinein Richtung Laghi di Fusine bis zum hintersten Parkplatz.

ZUSTIEG // Vom Parkplatz den Weg Nr. 514 folgend immer in Richtung Lahnscharte über eine flache Almfläche und dann durch einen Wald bis in einen breiten und flachen Bachgraben. Diesem folgend (im oberen Teil rechts/westlich davon) bis in den Auslauf der beiden Rinnen, die zur Lahnscharte führen. Der Einstieg ist links, knapp unterhalb der Verzweigung dieser beiden Rinnen.

CHARAKTER // Der Baubau ist einer der längsten und eindrucksvollsten reinen Eisfälle der Alpen und durch seine Schwierigkeit auch sehr anspruchsvoll. Mit Sicherheit ein Highlight in jeder Tourenliste! Durch seinen etwas längeren Zustieg und seinen langen Abstieg (egal ob abgeseilt wird oder zu Fuß abgestiegen wird) ist er ausschließlich sehr erfahrenen und schnellen Kletterern vorbehalten.

ABSTIEG // 2 Möglichkeiten! Möglichkeit 1: Abseilen über den Wasserfall mit Abalakovs. Möglichkeit 2 (lawinensichere Verhältnisse vorausgesetzt!): 30Hm hinaufsteigen, dann nach links auf 40° Schneeband etwa 200m hinter einen Rücken queren. Auf kurzem Schneegrat hinauf bis es flacher wird, dann weiter diagonal links queren in das Kar oberhalb vom Nogarabiwak; dieses Kar bis in Scharte aufsteigen (insgesamt etwa 300Hm Aufstieg). Jenseits 50Hm hinabsteigen, dann nach rechts queren auf den Kamm. Diesem entlang (nach Westen, unterhalb ist Sommerparkplatz), bis man zwei Schilder (Grenzhinweis) er-reicht. Kurz hinter diesen rechts (nach Norden) hinab und durch östliche Rinne der Lahnschartenrinnen direkt zum Einstieg (2-3h je nach Schneeverhältnissen).

 Bilder aus der Tour:

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