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Großlaabfall // Goldberggruppe // Tauerntal


Tourengebiet: Mallnitz
Ausgangsort: Mallnitz (1191m)
Schwierigkeit: WI 5+
Hm. Eisfall: 245m + 400m
Höhe Einstieg: 1600m
Exposition: Nord
Zustiegszeit: 30min bzw. 60min
Hm gesamt: 700Hm bzw. 550Hm
Eisaufbau: immer
Erstbegeher: Unbekannt
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Stockerhütte (1.320m) bei der Mautstelle bzw. Parkplatz (1.680m) unterhalb der Jamnigalm am Ende der Mautstraße; beides im Mallnitzer Tauerntal

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Skizze
Übersicht
ANREISE // Von Spittal über die B106 nach Obervellach, hier über die B105 nach Mallnitz. Im Ort Mallnitz ins links Tauerntal einbiegen und und bis zum Parkplatz der Stockerhütte fahren. Hier parken. Alternativ weiter der Mautstraße bis zu ihrem Ende folgen und auf dem Parkplatz parken.

ZUSTIEG // Vom Parkplatz bei der Stockerhütte nach Süden über die Brücke und dem Wanderweg west- und bergwärts Richtung Jamnigalm bis auf Höhe des Eisfalls folgen. Hier 50m Richtung Eisfall zu einem Hochstand queren. Dort sehr steil 40Hm bergab in den tief eingeschnittenen Graben direkt zum Beginn des Eisfalls (evtl. kann weiter unten flacher in den Graben gequert werden). Zum Hochstand gelangt man auch vom Parkplatz unterhalb der Jamnigalm, indem man zunächst dem Wanderweg Richtung Jamnigalm 50Hm bergauf folgt. Bei der Abzweigung des Wanderwegs Richtung Stockerhütte/Mallnitz (links) folgt man diesem etwa 100Hm abwärts bis auf Höhe des Eisfall bzw. Hochstandes. Hier weiter wie oben.

CHARAKTER // Insgesamt relativ langer und von der Jamnigalm aus gesehen dominanter Eisfall (Achtung: der untere Teil ist hinter einem Graben versteckt), der sich in zwei Abschnitte gliedern lässt: unten heißt es viele Meter sammeln in leichtem Eisgelände (eine Seillänge WI2, sonst kürzere Eisaufschwünge und Gehgelände), was je nach Motivation als nervig oder lustig empfunden werden kann. Der obere Teil bietet dann 5 Seillängen meist moderate Eiskletterei mit einer röhrigen Schlüsselseillänge zum Finale.
Der Fall steht eigentlich jedes Jahr und ist meist schon sehr früh im Winter kletterbar. Dies ist auch erforderlich, denn eine Begehung ist nur bei sehr geringer (oder keiner) Schneelage empfehlenswert: erstens ist der Fall großer Lawinengefahr ausgesetzt und zweitens trübt zuviel Schnee den Klettergenuss im unteren Teil deutlich.
Wen leichteres Eisgelände im Zustieg eher motiviert als abschreckt wird hier ein lohnendes Ziel und einen erfüllten längeren Eisklettertag vorfinden!


ABSTIEG // Abseilen über Abalakovschlingen über den Eisfall (im unteren Teil je nach Geschmack, Zustand der Steigeisen und Schneelage teilweise auch Absteigen)

 Bilder aus der Tour:

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