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Albero Solitario // Panettone de Pal Piccolo - 1720m // Karnische Alpen


Tourengebiet: Kötschach-Mauthen bwz. Timau
Ausgangsort: Kötschach Mauthen (707m)
Zustiegszeit: 35min
Anspruch: SR2
Absicherung: semialpin
Wandhöhe: 90m/150m
Seehöhe: 1450m
Hm. gesamt: 500Hm
Exposition: Süd
Schwierigkeit: 7b (6a/A0)
Material: 1 Satz Cams 0,4-2 (3er-Cam für optionalen Weiterweg Pulp Friction obligat), 1 Satz Keile, Kevlarschnüre für Sanduhren, 70m-Einfachseil (oder 50m-Doppelseil).
Erstbegeher: De Rovere, Cucci und Mancini 1979 freie Begehung Stefan Lieb-Lind 2014
Ausgangspunkt: Plöckenpass. 5. Kehre (vom Pass) bzw. 6. Kehre (von Timau) auf italienischer Seite (beschilderte Kehre "1200m" auf der SS52 "Via Nationale").

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Skizze
Übersicht
ANREISE // Von Kötschach-Mauthen über die B110 auf den Plöckenpass und auf italienischer Seite über die SS52 hinab bis zur fünften Kehre (von oben gezählt) auf 1200m Seehöhe. Hierher auch von Timau bis zur 6. Kehre von unten gezählt. In der Kurve ist ein kleiner Parkplatz.

CHARAKTER // Die Albero Solitario verläuft zwar wie alle anderen Touren am Panettone in bestem Fels, war jedoch nicht so beliebt wie viele andere Touren, da sie in konventioneller Kletterei doch einige A0-Stellen aufweist, die den Kletterfluss doch erheblich stören. Richtig lohnend wird sie allerdings, wenn die Route frei geklettert wird. Dann erhält man plötzlich eine gut abgesicherte sehr gefinkelte Plattenkletterei, die Dich trotz der Kürze körperlich ganz schön fertig machen kann. Lohnend vor allem als Freikletterziel, aber auch in konventionellem Stil mit 6a A0 erlebt man keinen schlechten Tag. Generell hat der Panettone mit seinem kurzen Zustieg eher Mittelgebirgscharakter und ist aufgrund der südseitigen Ausrichtung und geringen Seehöhe schon früh bzw. noch spät im Jahr kletterbar. Die Tour ist nach Regen schnell trocken. Es kann auch mit einem Einfachseil (70m!) geklettert werden, allerdings müssen dann die Abseilstände genau getroffen werden.

ZUSTIEG // Auf der äußeren Seite der Kehre ist ein "P" auf einen Felsen gemalt. Hier in östlicher Richtung in den Wald und auf kleinem Steig zunächst flach, dann steil rechts hinauf zu einem kleinen Geröllfeld. Dieses 20Hm hinauf und bei Steinmann wieder verlassen. Auf Steig weiter steil hinauf zu kurzer Fixseilpassage und zum Wandfuß. Hier die Schrofenrampe rechts am Wandfuß etwa 4min entlang bis zu einer Wasserrille mit 3 Bohrhaken. Hier Einstieg.

ABSTIEG // Am Ende der eigentlichen Route hat man 3 Möglichkeiten: - 2x 35m abseilen über die Pulp Friction (orografisch leicht links). - Weiter klettern über die Via delle Placche (bis 5b, abseilen siehe Topo Pulp Friction). - Weiter klettern zuerst 20 m über die Via delle Placche, dann weiter über die Pulp Friction. Dies ergibt die konstanteste Linie, allerdings ist die Pulp Friction moralisch anspruchsvoller als die Albero Solitario (bis 6c+, abseilen siehe Topo Pulp Friction).

 Bilder aus der Tour:

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