• deutsche version
  • english version


Helba-Gorenjska // Triglav - 2864m // Östliche Julische Alpen


Tourengebiet: Kranjska Gora
Ausgangsort: Mojstrana
Zustiegszeit: 1h 15min
Anspruch: R3
Absicherung: alpin
Wandhöhe: 1000m
Seehöhe: 1420
Hm. gesamt: 1450Hm
Exposition: Nord
Schwierigkeit: 7+
Material: 1 Satz Cams 0,3-3, 1 Satz Keile, Schlingenmaterial, Hammer und ein paar Haken für den Notfall.
Erstbegeher: Helba: Libor Anderle, Luka Rozic, Dusan Srecnik, 1971. Gorenjska: Joza Cop, Miha Potocnik, Stanko Tominsek, 1928
Ausgangspunkt: Vratatal. Parkplatz beim Aljazev Dom (1015m) im hinteren Vratatal.

Pdf

Skizze
Triglav Nordwand Helba Gorenjska ÜbersichtÜbersicht Helba-Gorenjska gesamtÜbersicht Helba unterer TeilÜbersicht
ANREISE // Von Kranjska Gora durch das Savetal nach Mojstrana (641m). In den Ort Mojstrana hinein und von dort ins Vratatal. Der ca. 12 Kilometer langen Schotterstraße bis zum Parkplatz kurz vor dem Aljazev Dom folgen.

CHARAKTER // Der Triglav ist so etwas wie ein nationales Heiligtum in Slowenien. Dementsprechend berühmt und begehrt ist damit auch die Triglav Nordwand. Mit bis zu 1500m Wandhöhe ist sie eine der höchsten Wände der Ostalpen und auch mit Sicherheit die bekannteste Wand der Julischen Alpen.
Die Helba mit dem Gorenjska-Ausstieg (im deutschsprachigen Raum auch als Oberkrainer-Ausstieg bekannt) war lange Zeit berüchtigt im deutschsprachigen Raum. Und natürlich ist die Route schon aufgrund der Länge anspruchsvoll und ernsthaft und verlangt den erfahrenen Alpinkletterer - es ist immer noch eine julische Route. Aber sie ist auch nicht anders als klassische Touren ähnlicher Länge in den Dolomiten (z.B. Civetta). Klar sind kurze Passagen brüchig, insgesamt ist die Felsqualität jedoch - vor allem für julische Verhältnisse - gut.
Die Schwierigkeiten liegen dabei auf den ersten 350m. Danach wird die Route viel leichter, wobei einige seilfreie Kletterei im 2.-3. Grad nötig ist. Die Route ist typisch klassisch eingerichtet: Viele Haken in den schweren, wenig in den leichten Längen.
Insgesamt eine sehr lohnende Tour und einer der großen Klassiker in den Julischen Alpen. Für mich persönlich bis jetzt die beste der großen Touren im Gebiet; definitiv schöner als der benachbarte berühmte Cop-Pfeiler (mit diesem kombinierbar).

ZUSTIEG // Vom Aljazev Dom (1015m) folgt man dem beschilderten Weg in südwestlicher Richtung taleinwärts. Nach etwa 25min zweigt links ein markierter Steig ab Richtung „Pragweg“. Diesem folgt man einige Minuten, bis er nach links wegzieht, Hier über den Graskamm weiter geradeaus - zuletzt leicht links haltend - bis zum Einstieg am linken Rand einer langen, nach rechts ziehenden Rampe (siehe Übersichtsfoto).

ABSTIEG // Vom Ausstieg quert man 5-10min auf etwa gleicher Höhe das recht flache Karrenfeld (früher im Jahr Schnee) direkt von der Wand weg (nicht zuviel Höhe verlieren!). So gelangt man auf den markierten Weg, der den Luknja- Pass mit dem Triglav Gipfel verbindet. Über den Weg (Bamberger Weg), der teils mit Drahtseil versichert ist (B und kurze Stellen II), steigt man zum Luknja- Pass ab. In weiterer Folge steigt man nach Osten ins Vratatal ab. Aus dem Schotterfeld vom Pass zweigt links ein Steig ab. Diesem folgt bis zur sichtbaren kleinen Hütte links im Wald. Nun weiter auf dem markierten Weg abwärts zurück zum Aufstiegsweg und zum Auto.

 Bilder aus der Tour:

zurück zur Übersicht
  • black diamond
  • smith optics
  • carinthia-bags
  • gästehaus hubertus