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Nordkante // Koschutnikturm - 2136m // Karawanken


Ausgangsort: Zell Pfarre
Zustiegszeit: 75min
Anspruch: SR2
Absicherung: semialpin
Wandhöhe: 300
Seehöhe: 1850
Hm. gesamt: 850
Exposition: Nord
Schwierigkeit: 4+
Material: Cams 0,5-2, kleines Keilsortiment, 8 Expressschlingen, 50m-Seil
Erstbegeher: Nordkante selbst Weitzenböck und Knaffl 9.6.1907; Unterer Quergang Werner Neisser, Karl Körner und Rudolf Ludwig 1.10.1931

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Skizze

Übersicht
ANREISE // Von Ferlach folgt man der Bundesstraße Richtung Zell Pfarre. 300m vor dem Ortsschild (direkt nach einem Hügel) scharf nach rechts abbiegen zum Beginn der Mautstraße Richtung Koschutahaus (Wegweiser “Koschutahaus” auf Holzhütte). Über diese (Schotterstraße) knapp 4 km bis zum Koschutahaus (Mautgebühr 3,50€; geöffnet von Anfang Mai bis Mitte/Ende Oktober, je nach Witterung).

CHARAKTER //
Sehr schöne und wirklich lohnende Kletterei an oft wasserzerfressenem Fels. Die Linie verläuft im unteren Teil über den “Unteren Quergang” und im oberen Teil links der eigentlichen Kante (über diese führt etwas missverständlich der Östliche Nordkantenpfeiler). Zu Recht der große Klassiker im Gebiet, insgesamt jedoch deutlich leichter und weniger anspruchsvoll als der Östliche Nordkantenpfeiler. Etwas alpiner Spürsinn bei der Routenfindung ist dennoch angebracht.

ZUSTIEG // Vom Koschutahaus folgt man dem markierten Wanderweg nach Südosten Richtung Koschutnikturm. Nach etwa 50 min erreicht man ein Schotterfeld mit einem Wegweiser. 20m hinter dem Wegweiser zweigt ein Steig nach oben ab (roter Pfeil auf Stein und Beschriftung “ÖTK”). Diesen Steig das Schotterfeld hinauf bis zu einer weiteren Markierung “ÖTK” auf einem Stein. Von hier das Schotterfeld nach links über einen kleinen Pfad bis zum Wandfuß queren. Einstieg beim Unteren Quergang siehe Foto (Beschriftung “UQ” am Einstieg).

ABSTIEG // Vom Gipfel auf markiertem Steig 10-15min nach Westen absteigen bis zu einer Scharte. Einige Meter aufwärts zum Beginn des ÖTK-Klettersteigs bei einer blauen Tonne. Über den Klettersteig (B bzw. B/C) hinab und über das Schotterfeld zurück zum Einstieg. Weiterer Abstieg wie Aufstieg.

 Bilder aus der Tour:

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