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NW-Pfeiler // Großelendkopf - 3317m // Ankogel - Hochalmgruppe


Tourengebiet: Gmünd
Ausgangsort: Malta
Zustiegszeit: 4h 30min
Anspruch: R2+
Absicherung: alpin
Wandhöhe: 200m
Seehöhe: 3015m
Hm. gesamt: 1300Hm
Exposition: Nordwest
Schwierigkeit: 5
Material: 60m Seil, 10 Expressschlingen, Schlingenmaterial, 1 Satz Keile, 1 Satz Friends. Für die Gletscherquerungen Pickel, Eisschraube etc. ratsam.
Ausgangspunkt: Maltatal Kölnbreinspeicher. Parkplatz beim Kölnbreinstüberl 600m vor der Staumauer am Ende der Mautatraße.

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Skizze

Übersicht
ANREISE // A 10 Tauernautobahn, Abfahrt Gmünd. Man fährt durch das gesamte Maltatal bis zum Kölnbreinspeicher hoch. Man parkt im Bereich des Gasthaus „Kölnbreinstüberl“, das sich circa 600 Meter von der Staumauer entfernt befindet. Achtung: Ab Gasthof "Falleralm" (911m) ist die Malta- Hochalmstraße gebührenpflichtig!

CHARAKTER // Rund um die Hochalmspitze hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Neben den tollen Touren auf der Südseite der Hochalmspitze hat nun auch die Nordseite eine lohnende Tour abbekommen. Mit 2 Seillängen im 5. Schwierigkeitsgrad sollte die Route jedoch nicht zuletzt wegen seiner hochalpinen Umgebung und Gesamtlänge unterschätzt werden. Der Fels ist kompakt, jedoch gerade in den unteren Seillängen mit Flechten überzogen. Es sollte nur bei trockenem Wetter geklettert werden. Die 2. Seillänge, zugleich Schlüsselseillänge, ist plattig, flechtig und muss zwingend geklettert werden. Insgesamt bietet es sich an, nach der Tour zur Gießener Hütte abzusteigen und am nächsten Tag noch den „Südpfeiler“ oder den „Traumfänger“ auf die Hochalmspitze anzuhängen. So macht man eine doppelte Überschreitung der Hochalm und viele Meter im Gneis.


Super Unterkunft im Maltatal: Gästehaus Hubertus    

ZUSTIEG // Vorweg: Unbedingt ein Rad einpacken, damit man die Schotterstraße bis zur Osnabrücker Hütte (7,2 km) fährt! Vom Parkplatz beim Kölnbreinstüberl folgt man dem Weg entlang dem Stausee in Richtung Westen. Nach ca. 3,4 Kilometern erreicht man die Kleinelendbrücke (Wegweiser, 1917m), die über den Kleinelendbach führt. Weiter entlang der Forststraße bis zur Osnabrücker Hütte (2022m). Entlang des Großelendbachs auf dem markierten Weg bis in die Verborgene Leiten. Man wechselt nie auf die andere Bachseite, sondern geht über Steigspuren und die vielen Bächlein Richtung Mittelmoräne. Über diese zum Felsgelände (teils Markierungen) und zur Schneerinne, über die man auf den Gletscher gelangt. Nun steiler über den Gletscher in Richtung zum Nordwestgrat. Man steigt jedoch nicht am tiefsten Punkt des Grats ein, sondern etwas höher in der Scharte, die auf 3015m liegt.

ABSTIEG // Am Blockgrat zum Großelendkopf auf 3218m angelangt, steigt man über Blockgelände nach Süden hin ab. Anschließend entlang der Elendköpfe in nordnordöstlicher Richtung zur Preimlscharte (2953m). Über den neu angelegten Klettersteig (max. B) ca. 100 Höhenmeter auf das Großelendkees absteigen. Über den markierten Weg 552 zurück zur Osnabrücker Hütte (2022m). Beim Abstieg im unteren Teil beachte man die gewaltige Seitenmoräne, die den Gletscherstand von 1850 anzeigt… Für den Fall, dass man in Gießener Hütte übernachten will, quert man das Hochalmkees nach Südosten bis zu den „Steinernen Mandln“, steigt über den Klettersteig (max. B) nach Süden ab und folgt dem Rudolstädter Steig (Nr. 536) zur Gießener Hütte (2303m).

 Bilder aus der Tour:

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