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Paperon di Paperoni // Panettone de Pal Piccolo - 1720m // Karnische Alpen


Tourengebiet: Kötschach-Mauthen
Ausgangsort: Kötschach-Mauthen bzw. Timau
Zustiegszeit: 30min
Anspruch: RS2
Absicherung: semialpin
Wandhöhe: 190m
Seehöhe: 1400m
Hm. gesamt: 390m
Exposition: Süd
Schwierigkeit: 7a
Material: 1 Satz Cams 0,4-3, 1 Satz Keile, ausreichend Schlingenmaterial (auch für Sanduhren), 60m-Doppelseil empfehlenswert.
Erstbegeher: Attilo De Rovere, Daniele Perotti, 1990
Ausgangspunkt: Plöckenpass. 5. Kehre (vom Pass) bzw. 6. Kehre (von Timau) auf italienischer Seite (beschilderte Kehre "1200m" auf der SS52 "Via Nationale").

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Skizze
Übersicht
ANREISE // Von Kötschach-Mauthen über die B110 auf den Plöckenpass und auf italienischer Seite über die SS52 hinab bis zur fünften Kehre (von oben gezählt) auf 1200m Seehöhe. Hierher auch von Timau bis zur 6. Kehre von unten gezählt. In der Kurve ist ein kleiner Parkplatz.

CHARAKTER // Die Paperon de Paperon steht von Schönheit und Anspruch her in einer Reihe mit den bekannten Routen Via del Diedro, Via delle Placche und Via della Rampa. Auch hier  bombenfester kletterfreundlicher Fels und sehr schöne Riss- und Plattenkletterei. Die Route hat - wie die anderen Routen - semialpinen Charakter: auf den Plattenpassagen gut mit Bohrhaken gesichert, während die Risse weitgehend selbst abgesichert werden müssen (was aber sehr gut geht). Die 7a-Passage in der ersten Seillänge ist kurz und ist nicht obligat zu klettern. Insgesamt eine super Route! Einzig die letzte Länge ist nicht berauschend; deshalb ist sie im Topo grau eingezeichnet. Generell hat der Panettone mit seinem kurzen Zustieg eher Mittelgebirgscharakter und ist aufgrund der südseitigen Ausrichtung und geringen Seehöhe schon früh bzw. noch spät im Jahr kletterbar. Bis auf eine Passage in der ersten Sillänge ist die Tour nach Regen sehr schnell trocken. Es kann auch mit einem Einfachseil (80m!) geklettert werden, allerdings müssen dann die Abseilstände genau getroffen werden.


ZUSTIEG // Auf der äußeren Seite der Kehre ist ein "P" auf einen Felsen gemalt. Hier in östlicher Richtung in den Wald und auf kleinem Steig zunächst flach, dann steil rechts hinauf zu einem kleinen Geröllfeld. Dieses 20Hm hinauf und bei Steinmann wieder verlassen. Auf Steig weiter steil hinauf zu kurzer Fixseilpassage und zum Wandfuß. Der Einstieg ist 5m rechts bei einem Riss, der nach 20m in einer Platte endet (dort Bohrhaken).

ABSTIEG // Abseilen über die Wand links der Route ziemlich gerade hinunter (60m-Doppelseile empfehlenswert, auch wenn es einige weitere gebohrte Stände in der Wand gibt).

 Bilder aus der Tour:

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