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Via del Diedro // Panettone - 1720m // Karnische Alpen


Tourengebiet: Kötschach-Mauthen bzw. Timau
Ausgangsort: Kötschach-Mauthen bzw. Timau
Zustiegszeit: 30min
Anspruch: RS2
Absicherung: semialpin
Wandhöhe: 190m
Seehöhe: 1400m
Hm. gesamt: 500Hm
Exposition: Süd
Schwierigkeit: 5c
Material: 1 Satz Cams 0,4-3, 1 Satz Keile, ausreichend Schlingenmaterial, 60m-Doppelseil empfehlenswert.
Erstbegeher: Attilo De Rovere, Walter Gucci, Gabriele Mancini, 1979
Ausgangspunkt: Plöckenpass. 5. Kehre (vom Pass) bzw. 6. Kehre (von Timau) auf italienischer Seite (beschilderte Kehre "1200m" auf der SS52 "Via Nationale").

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Skizze
Übersicht
ANREISE // Von Kötschach-Mauthen über die B110 auf den Plöckenpass und auf italienischer Seite über die SS52 hinab bis zur fünften Kehre (von oben gezählt) auf 1200m Seehöhe. Hierher auch von Timau bis zur 6. Kehre von unten gezählt. In der Kurve ist ein kleiner Parkplatz.

CHARAKTER // Die Via del Diedro ist vielleicht ein bisschen unbekannter wie die Via della Rampa, steht ihr jedoch um nichts nach. Auch hier  bombenfester kletterfreundlicher Fels und sehr schöne Riss-, Verschneidungs- und Plattenkletterei, vielleicht sogar die abwechslungsreichste Tour am Panettone. Von der Absicherung her eher alpin, sind die Stände gebohrt und auch an den schwersten Stellen stecken Bohrhaken. Dazwischen ist jedoch an einiges an Platz für Cams und Keile, die jedoch gut zu legen sind. Empfehlenwert ist es, die letzten Länge der Via della Rampa (5c+) noch anzuhängen.
Generell hat der Panettone mit seinem kurzen Zustieg eher Mittelgebirgscharakter und ist aufgrund der südseitigen Ausrichtung und geringen Seehöhe schon früh bzw. noch spät im Jahr kletterbar.
Der erste Teil der Tour braucht etwas länger zum Abtrocknen als die anderen Touren am Panettone. Es kann auch mit einem Einfachseil (80m!) geklettert werden, allerdings müssen dann die Abseilstände genau getroffen werden.


ZUSTIEG // Auf der äußeren Seite der Kehre ist ein "P" auf einen Felsen gemalt. Hier in östlicher Richtung in den Wald und auf kleinem Steig zunächst flach, dann steil rechts hinauf zu einem kleinen Geröllfeld. Dieses 20Hm hinauf und bei Steinmann wieder verlassen. Auf Steig weiter steil hinauf zu kurzer Fixseilpassage und zum Wandfuß. Der Einstieg ist 5m links bei einer markanten Verschneidung.

ABSTIEG // Abseilen über die Route selbst ziemlich gerade hinunter, wobei teilweise auch gebohrte Stände benachbarter Routen verwendet werden können (60m-Doppelseile empfehlenswert, auch wenn es einige weitere gebohrte Stände in der Wand gibt).

 Bilder aus der Tour:

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