• deutsche version
  • english version


Pulp Friction // Panettone de Pal Piccolo - 1720m // Karnische Alpen


Schwierigkeit: 7a


Hm. gesamt: 500Hm


Exposition: Süd



Pdf

Skizze
Übersicht
Absicherung: semialpin


Anspruch: RS3


Zustiegszeit: 35min


Seehöhe: 1450m


Wandhöhe: 150m


Material: 1 Satz Cams 0,2-3 (!!!), 1 Satz Keile, ausreichend Kevlarschnüre für Sanduhren, 70m-Einfachseil (oder 50m-Doppelseil).




Erstbegeher: Stefan Lieb-Lind, Christoph Gruber und Katharina Lieb-Lind August 2014


Ausgangspunkt: Plöckenpass. 5. Kehre (vom Pass) bzw. 6. Kehre (von Timau) auf italienischer Seite (beschilderte Kehre "1200m" auf der SS52 "Via Nationale").


Ausgangsort: Kötschach-Mauthen (707m)






ANREISE // Von Kötschach-Mauthen über die B110 auf den Plöckenpass und auf italienischer Seite über die SS52 hinab bis zur fünften Kehre (von oben gezählt) auf 1200m Seehöhe. Hierher auch von Timau bis zur 6. Kehre von unten gezählt. In der Kurve ist ein kleiner Parkplatz.

ZUSTIEG // Auf der äußeren Seite der Kehre ist ein "P" auf einen Felsen gemalt. Hier in östlicher Richtung in den Wald und auf kleinem Steig zunächst flach, dann steil rechts hinauf zu einem kleinen Geröllfeld. Dieses 20Hm hinauf und bei Steinmann wieder verlassen. Auf Steig weiter steil hinauf zu kurzer Fixseilpassage und zum Wandfuß. Hier die Schrofenrampe rechts am Wandfuß entlang, bis man nach etwa 5min an einer weiteren Schrofenrampe (2-3) ansteht. Dort zieht (links der Schrofenrampe) steil nach rechts die Rampe der „Via delle Placche“ hinauf. Hier Einstieg.

CHARAKTER // Das Herzstück der Pulp friction ist die geniale (oder – wer Wasserrillen nicht mag – albtraumhafte) schwierige Wasserrille der zweiten Seillänge. Aber auch die anderen Seillängen sind wirklich superschön mit bombenfestem Fels. Insgesamt – wie die meisten anderen Touren am Panettone – eine wunderschöne Tour, vor allem für diejenigen, die Platten und Wasserrillen mögen. Dementsprechend verlangt die Tour mehr Technik als Kraft. Aber sie verlangt auch mehr Arschbacken zusammenkneifen als die anderen Touren – vielleicht ist sie eine Spur anspruchsvoller als der Weg der Sanduhren. Wer aber in der ersten Länge den 5/6m-Runout vom Bolt zum Stand gut schafft, der hat auch in den anderen Längen Spaß.
Generell hat der Panettone mit seinem kurzen Zustieg eher Mittelgebirgscharakter und ist aufgrund der südseitigen Ausrichtung und geringen Seehöhe schon früh bzw. noch spät im Jahr kletterbar.
 Die Tour ist nach Regen sehr schnell trocken. Es kann auch mit einem Einfachseil (70m!) geklettert werden, allerdings müssen dann die Abseilstände genau getroffen werden.
ABSTIEG // Abseilen über die Wand orografisch links der Route ziemlich gerade hinunter (siehe Topo).



 Bilder aus der Tour:
  • black diamond
  • smith optics
  • carinthia-bags
  • gästehaus hubertus