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Alpenlahner // Dobratsch - 2167m // Gailtaler Alpen


Tourengebiet: Villach
Ausgangsort: Bad Bleiberg (902m)
Schwierigkeit: mittel
Exposition: Nord
Höhenmeter: 1300 Hm
Gehzeit: 3h 30min
Ausgangspunkt: Bad Bleiberg: Lawinenplatz im Ortszentrum

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Skizze

Übersicht
ANREISE // Von Villach über die L 35 nach Bad Bleiberg. Im Ortszentrum befindet sich kurz vor der Seilbahn der Lawinenplatz. Hier parken. Alternativ kann man auch von Heiligengeist aus starten. In Heiligengeist in einer markanten Kehre links zum großen Parkplatz abbiegen und das Auto abstellen. Zusatzinfo: Der gemütlichere Anstieg erfolgt über die Normalroute. Entweder man stellt ein zweites Auto nach Bad Bleiberg oder fährt mit dem Bus bzw. Auto- stoppend zurück nach Heiligengeist. Und die Geh-Faulsten unter euch können über die Villacher Alpenstraße bis zur „Rosstratte“ (1733m) fahren und die letzten 300 Höhenmeter bis zur Einfahrt in den Lahner machen. Die Einfahrt in den Lahner ist nach den Lawinenverbauungen markant beim „Lahnerkreuz“.

CHARAKTER // Der „Alpenlahner“, oder „Lahner“, wie er eigentlich genannt wird, hat einen Ruf. Vor allem älteren Semestern fallen schlagartig 2 Stichworte ein: „Lahnerrennen“ und „Lawinenabgänge“. Einst wurde vom Gipfel nach Bad Bleiberg ein über die Grenzen hinaus bekanntes Rennen gefahren, das als eines der schwersten seiner Zeit galt. Und auch über die Grenzen hinaus bekannt wurde Bad Bleiberg wegen der berüchtigten Lawinenabgänge, die teilweise das Dorf verschütteten. Sieht man sich die Häuser im Ortskern genau an, so wird man vielfach  in den Hang gebaute Dächer bemerken, die vor einer Zerstörung schützen sollten. Zur Skitour ist zu sagen, dass nur der unterste Teil im Wald verläuft, der Großteil aber baumfreies Gelände ist. Abfahrtstechnisch bei entsprechenden Verhältnissen sicherlich eine der besten Touren in der Gegend.

AUFSTIEG // Vom „Lawinenplatz“ auf die andere Straßenseite und durch ein Gatter auf die Wiese. In südlicher Richtung zum Waldrand, vorbei an einem Bildstock. Hier setzt der Sommerweg durch den Lahner zum Dobratschgipfel an. Immer gerade weiter durch den zunächst dichten Fichtenwald, der nach und nach lichter wird. Man kreuzt ab und zu die Forststraße, der Weiterweg ist aber immer eindeutig. Ab etwa 1250 Metern Seehöhe lichtet sich der Wald aufgrund von Lawinenereignissen sehr stark und man gelangt in das schöne weite Kar. Kurz vor dem Ausstieg vorbei an einem markanten Fels, auf dem ein Gedenkkreuz angebracht ist. Die letzten Meter werden noch etwas steiler, um die 37 Grad, und man gelangt auf das Dobratschplateau, wo das „Lahnerkreuz“ steht. Über den Ziehweg weiter zum Gipfel bzw. Dobratsch Gipfelhaus.

ABFAHRT // Wie Aufstieg bzw. wie auf der Skizze eingezeichnet: Die letzten Höhenmeter werden besser direkt unter der Seilbahn gefahren, da der Wald „ausgeschlägert“ ist. Bei der ersten Forststraße, die man beim Abfahren kreuzt, nach links queren und unter der Seilbahn abfahren.

 Bilder aus der Tour:

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