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Nordrinne // Loibler Baba - 1969m // Karawanken


Tourengebiet: Ferlach
Ausgangsort: Zell Pfarre (948m)
Schwierigkeit: schwer
Exposition: Nord Ost
Höhenmeter: 1300 Hm
Gehzeit: 4h 30min
Ausgangspunkt: Zell-Oberwinkel. Parkplatz bei ehemaligem Gasthof Male 2,5 km von der Abzweigung der Straße zwischen Zell Pfarre und Ferlach.

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Skizze

Übersicht
ANREISE // Von Zell Pfarre die Straße Richtung Ferlach hinunter (bzw. umgekaehrt von Ferlach die Straße Richtung Zell Pfarre), bis links (bzw. rechts) eine Straße Richtung Zell-Winkel abzweigt. Dieser Straße etwa 2,5 km folgen, bis sich das Tal etwas weitet und die Siedlung “Zell-Oberwinkel” erreicht ist. Die Skitour beginnt gleich am Anfang dieser Siedlung, wo links (nach Süden) eine Schotterstraße hinauf zieht (Wegweiser). Sein Auto stellt man am besten ein paar Meter weiter bei einem Stromhäuschen ab. Die Zufahrt zum Hornikbauern (wie teilweise in der Literatur beschrieben) ist mittlerweile gesperrt.

CHARAKTER // Wie auch der Normaleweg auf die Loibler Baba durch den Hajnžgraben ist ist die Nordrinne auf die Loibler Baba eine selten begangene Skitour. Der  Hajnžgraben schreckt einfach viele Skitourengeher ab – sowohl im Aufstieg (Länge!) als auch bei der Abfahrt (teilweise enger und steiler Karrenweg). Dabei hat die Tour bei reicher Schneelage – und nur dann ist die Tour zu empfehlen – 900Hm schöne Skihänge (oben freies Gelände und unten lichter Buchenwald) zu bieten. Die Rinne selbst ist nur auf den obersten 20Hm steil – dafür aber mit 45-50° (je nach Schneelage) richtig steil und noch dazu eng. Aufgrund der Kürze der stilen Passage ist sie jedoch durchaus geeignet für einen Einstieg ins richtig steile Rinnenfahren. Also insgesamt eine lange, einsame, etwas mühselige aber landschaftlich großartige Tour!

AUFSTIEG // Vom Parkplatz ein paar Meter die Straße talauswärts, dann rechts (nach Süden) die Schotterstraße hinein Richtung Hajnžsattel. Etwa 150m hinter ein paar Häusern zweigt links ein Karrenweg zu einer Brücke ab. Diesen nimmt man und folgt für etwa 1,5 h immer dem markierten Wanderweg den schönen aber langen Hajnžgraben entlang (im Zweifelfall der Markierung 650 folgen). Auf etwa 1100m Seehöhe endet der Karrenweg bzw. im oberen Abschnitt die Forststraße im Talgrund. Man folgt weiter dem markierten Wanderweg durch lichten Buchenwald knapp rechts der Talsohle, bis man auf 1270m Seehöhe freies Gelände und das Kar erreicht. Nun nicht das markante Kar Richtung Hajnžsattel folgen, sondern rechts davon die Hänge direkt zum Fuß der Loibler Baba folgen. Die Rinne beginnt im rechten Teil der Nordastürze der Loibler Baba – dotr, wo der markanteste Schuttkegel durch die Nordabstürze zieht. Zum Fuß der der Rinne und durch diese hinauf bis zum Gipfelkamm (die letzten Meter sind etwa 45° steil). In wenigen Minuten nach rechts (Westen) zum Ostgipfel. Je nach Lust und Laune hier die Rundschau genießen oder noch 3 min weiter zum gleich hohen Westgipfel mit Gipfelbuch und Gipfelkreuz.

ABFAHRT // Wie Aufstieg.

 Bilder aus der Tour:

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