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Westflanke // Mittagskogel - 2145m // Karawanken


Tourengebiet: Feistritz/Rosental
Ausgangsort: Latschach (642m)
Schwierigkeit: schwer
Exposition: Nord West
Höhenmeter: 1250 Hm
Gehzeit: 4h
Ausgangspunkt: Region Faaker See. Parkplatz bei einzelnem Haus am Waldrand 900 Meter westlich von Outschena (4km von Latschach).

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Skizze
Übersicht Mittagskogel Westflanke von NordenÜbersicht Mittagskogel Westflanke von WestenÜbersicht
ANREISE // Von Latschach (642m) über die Straße Richtung Gasthof „Baumgartner“. Bei der letzten Abzweigung zum „Baumgartner“ fährt man nach links weiter Richtung „Outschena“. Etwa 500 Meter nach der Abzweigung biegt man rechts ab und fährt über eine Schotterstraße (200 Meter lang) zu einem einzelstehenden Haus am Waldrand. Kleiner Parkplatz, von wo aus die Tour wegführt (Schranke).

CHARAKTER // Für jeden Villacher, der etwas ambitionierter mit den Skiern unterwegs ist, ist die Mittagskogel Westflanke so etwas wie ein Muss. Die Westflanke lacht einen tagtäglich an und schreit regelrecht nach einer Befahrung. Aspiranten sollten sich dennoch auf eine anstrengende Unternehmung gefasst machen, bei der Steigeisen und Pickel nicht fehlen sollten. Die Tour gliedert sich grob in 2 Teile, den unteren, leichten Teil über die Forststraße und der obere Teil durch die Nordwand, den Grat und die Flanke selbst.

AUFSTIEG // om Parkplatz ausgehend folgt man der Forststraße nach Südosten. In einer Kehre nach ca. 1,2 Kilometern geht man gerade aus weiter über einen Fußweg und gelangt bei der alten Zollhütte wieder zur Forststraße (Abschneider). Man verlässt hier wiederum die Forststraße (gerade aus weiter entlang des Baches, vorbei an einer kleinen Jagdhütte) und geht über einen Hohlweg weiter. Dieser kreuzt erneut die Forststraße, wiederum weiter über den Waldweg. Bei der nächsten Kreuzung mit der Forststraße steht ein Wegweiser, der unter anderem „Mittagskogel“ und „ehem. Annahütte“ angeschrieben hat. Diesem Wegweiser folgen und ein letztes mal trifft man auf die Forststraße. Nun bleibt man auf der Forststraße und steigt weiter auf. Am Südöstlichsten Punkt der Forststraße (2 Abzweigungen hintereinander, wobei die 2. gemeint ist!) nach links, leicht abwärts (Dieser Weg nach links endet relativ bald). Nach etwa 150 Metern steigt man nach Osten querend über Latschengelände auf und erreicht so einen kurzen Waldabschnitt. Dieser endet in einem Graben, der quasi die Begrenzung zur Nordwand darstellt. Man quert über einen steilen, freien Hang hinüber zu einer markanten Rinne. Diese empor. Nun öffnet sich freies Gelände, das in dem Verbindungsgrat zwischen Westflanke und Kleiner Mittagskogel endet. Ab hier ist die Orientierung nicht mehr schwer. Über den Grat in Südwestliche Richtung (kurze, mit einem Drahtseil versicherte Stelle). Hier setzt die Westflanke an und weiter zum Gipfel.

ABFAHRT // Wie Aufstieg. Abfahrtsvariante 1: Direkt dort, wo die Westflanke in den Grat übergeht, kann man in die Nordwand einfahren und gelangt links querend zur Aufstiegsspur (siehe Übersichtsbild). Abfahrtsvariante 2: Man kann den Teil durch die Nordwand umgehen, indem man nach der Westflanke entlang des Sommerwegs am Kleinen Mittagskogel vorbei geht in Richtung „Jepzasattel“, anschließend nordseitig abfährt und wieder auf die Forststraße gelangt.

 Bilder aus der Tour:

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