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Lärchenturm // Lärchenturm - 2080m // Karawanken


Ausgangsort: Zell Pfarre
Schwierigkeit: D
Exposition: Nord
Hm. gesamt: 300
Zustiegszeit: 60min
Seehöhe: 1280m
Gesamtzeit: 6h 30min
Höhe Einstieg: 900
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Koschutahaus (1280m) - Mautstraße

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Skizze

Übersicht
ANREISE // Von Ferlach folgt man der Bundesstraße Richtung Zell Pfarre. 300m vor dem Ortsschild (direkt nach einem Hügel) scharf nach rechts abbiegen zum Beginn der Mautstraße Richtung Koschutahaus (Wegweiser “Koschutahaus” auf Holzhütte). Über diese (Schotterstraße) knapp 4 km bis zum Koschutahaus (Mautgebühr 3,50€; geöffnet von Anfang Mai bis Mitte/Ende Oktober, je nach Witterung).

ZUSTIEG // Vom Koschutahaus folgt man dem markierten Wanderweg nach Südosten Richtung Lärchentrum/Koschutnikturm. Nach etwa 10min zweigt rechts der Steig zum Lärchenturm ab (Wegweiser). Diesen folgen bis ins Schuttfeld. Dort verliert sich der Weg etwas, insgesamt immer rechts hinauf halten. Der Einstieg befindet sich rechts der markanten Lärchenschlucht(auf Markierungen achten; Einstieg siehe Übersichtsfoto.

CHARAKTER // Der Lärchenturm war und ist immer noch der schwerste Gipfel der Karawanken. Vor Bau des Klettersteigs musste man immerhin einen 3+ klettern können, um diesen kleinen aber ausgesetzten Gipfel zu erreichen. Doch auch über den Klettersteig – der momentan zweitschwierigste der Karawanken – ist der Berg anspruchsvoll geblieben. Der modern hergerichtete und landschaftlich eindrucksvolle Klettersteig ist seit seiner Eröffnung sehr beliebt geworden, darf jedoch auf keinen Fall unterschätzt werden. Vor allem der Abstieg macht den Lärchenturm-Klettersteig zu einem anspruchsvollen Unternehmen, an das sich nur erfahrene Berg- und Klettersteiggeher wagen sollten (Stellen im Schwierigkeitsgrad I-II müssen hierbei frei geklettert werden). Es gibt mehrere Abstiegsmöglichkeiten, wobei der hier beschriebene Abstieg über den Lärchenberg inkl. Gratüberschreitung zum ÖTK-Steig (B/C) und Abstieg über diesen der zwar längste, aber auch schönste und insgesamt sicherste Abstieg ist. Die Rundtour mit Abstieg über den ÖTK-Steig gehört landschaftlich sicher zu den schönsten Unternehmungen in den Karawanken. Die anderen Abstiege sind nur als Notabstiege vorgesehen und als solche beschrieben.
Zustieg: Vom Koschutahaus folgt man dem markierten Wanderweg nach Südosten Richtung Lärchentrum/Koschutnikturm. Nach etwa 10min zweigt rechts der Steig zum Lärchenturm ab (Wegweiser). Diesen folgen bis ins Schuttfeld. Dort verliert sich der Weg etwas, insgesamt immer rechts hinauf halten. Der Einstieg befindet sich rechts der markanten Lärchenschlucht(auf Markierungen achten; Einstieg siehe Übersichtsfoto.
Routenbeschreibung: Klettersteig selbst siehe Topo. Im oberen Teil gibt es zwei Varianten: die linke (direkte) Variante ist die schwerere der beiden Möglichkeiten (siehe Topo).


ABSTIEG // Wie schon im allgemeinen Teil beschrieben ist keiner der möglichen Abstiege einfach. Im folgenden wird der zwar längste aber insgesamt günstigste Abstieg beschrieben. Die anderen drei Möglichkeiten werden als Notabstiege beschrieben. Vom Gipfel (1967m) ein paar Meter nach Süden (Spreizschritt) und etwa 30Hm über die leichtere Klettersteigvariante bis zu einer Abzeigung absteigen ( C). Nun dem Klettersteig folgen, der orografisch nach rechts (Süden) folgt. Der Klettersteig (D) endet nach weiteren 50Hm in einer Scharte. Von dort über den kleinen Steig durch eine steile Gras- und Schrofenflanke in einer halben Stunde auf den Gipfel des Lärchenbergs (2080m; Stellen I, teils ausgeblichene Markierungen). Man befindet sich nun auf dem Gipfelkamm des Gebirgszugs Koschuta auf der Grenze zwischen Österreich und Slownenien. Den Gratverlauf etwa 90min lang nach Osten folgen bis zum Beginn des ÖTK-Steigs bei einer blauen Tonne (teilweise ausgesetzt und versichert). Nun den ÖTK-Steig etwa 20min absteigen (B/C) bis in ein Schuttkar. Dem Steig im Schuttkar leicht linkshaltend abwärts folgen. Nun weiter den markierten Weg Richtung Koschutahaus bis zur Abzweigung des Zustiegs zum Lärchenturms und über den nun schon bekannten Weg in Kürze zum Ausgangspunkt zurück (knapp 1 Stunde vom Ende des ÖTK-Steigs). Notabstieg 1: Abstieg wie Aufstieg über den Klettersteig. Diese Abstiegsmöglichkeit wird von einigen Klettersteigbegehern benutzt, bei größerem Betrieb am Klettersteig ist jedoch wegen Staugefahr davon abzuraten. Notabstieg 2: Knapp unterhalb der kurzen Stelle ohne Drahtseil (bis hierher zurück über den Klettersteig) zweigt orografisch links durch eine Rinne ein Notabstieg ab (schwache Markierungen). Die Rinne hinunter, an geeigneter Stelle nach rechts und durch eine weitere Rinne – zuletzt mit Hilfe einiger Drahtseile – bis zum Ende der Felsen. Über einen Waldrücken zieht ein markierter Steig hinunter bis zu einer Abzweigung. Hier rechts und in wenigen Minuten durch steilen Wald zum Koschutahaus. Schwierigkeit: II (brüchig!!!) und B. Dieser Notabstieg ist zwar kürzer als der Abstieg über den Klettersteig, allerdings muss ein IIer in brüchigem Gelände ohne Sicherung geklettert werden. Bei stärkerem Betrieb besteht akute Steinschlaggefahr! Insgesamt ist dies wirklich nur ein Notabstieg! Notabstieg 3: Gleich vorweg: Der Abstieg über die Lärchenschlucht ist offiziell gesperrt und bei anderen Klettersteiggehern oberhalb bzw. bei stärkerem Regen extrem steinschlaggefährdet. Von einer Begehung is dringend abzuraten und wird hier lediglich erwähnt, falls man wegen einem Notfall den Berg auf schnellstem Weg verlassen muss. Vom Lärchenturm wie beim “offiziellen” Abstieg über den Klettersteig 80Hm in die Scharte absteigen. Dort links (nach Osten) durch die Schlucht etwa 100Hm absteigen (Stellen II; unangenehmes Gelände und wie gesagt extrem steinschlaggefährdet, jedoch der schnellste Abstieg). Vom Ende der Schlucht einfach das Schuttfeld hinunter bis zum Aufstiegsweg.

 Bilder aus der Tour:

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