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Via Amalia // Jof di Montasio - 2754m // Westliche Julische Alpen


Tourengebiet: Tarvis
Ausgangsort: Valbruna (807m)
Schwierigkeit: C
Exposition: Nord
Hm. gesamt: 1500Hm Biv. Suringar
Zustiegszeit: 3h
Gesamtzeit: 12 - 14h
Ausgangspunkt: hinterster Parkplatz in der Seisera (1004m)

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Skizze
Übersicht der Montasch NordwandOberer Teil der Via Amalia, tw. ohne SicherungAm großen Band zum Biv. SuringarÜbersicht
ANREISE // Von Tarvis auf der Bundesstraße SS 13nach Valbruna (Wolfsbach). Auf der Straße bis zum hintersten Parkplatz (980m) in der Saisera (vorbei an alten Gebäuden und Zäunen des Truppenübungsplatzes, Brücke). Hier parken.

ZUSTIEG // Vom Parkplatz (Kapelle) folgt man dem markeirten Steig zum Rifugio Grego. Hinter der Hütte zweigt nach links der Steig 611 in Richtung "Biv. Stuparich" ab. man folgt dem markierten Steig bis zum Biwak, das sich direkt unter der Nordwand befindet. Entweder man steigt nun kurz vor dem Biwak durch ein trockenes Bachbett oder nimmt direkt oberhalb der Biwakschachteln einen markierten aber schlecht ausgetretenen Steig. Der Steig führt nach 10 Minuten wieder in das Bachbett, dem man in Richtung der Nordwand folgt (Steinmänner). Unterhalb des Torre Pallizza, kurz vor der Moräne des Montasch-Gletschers trifft man normalerweise noch einmal auf Wasser. Man quert nun unterhalb Moräne der Moräne horizonzal nach rechts (Westen) und folgt zuerst einer Markierung mit roten Punkten, Bis man auf die rot-weisse Markierung mit der aufschrift "Amalia" trifft. Nun folgt man mit geringem Höhenverlust der rot-weissen Markierung, die in wenigen Minuten direkt zum Einstieg des Klettersteigs führt. Der restliche Steig ist ebenfalls rotweiss, bzw. mit roten Punkten markiert.

CHARAKTER // Die Nordwand des Montasch ragt über 1000 Meter über der Seisera auf - kaum zu glauben, dass es durch diese Wand einen Klettersteig gibt. Tatsächlich gab es ursprünglich drei gesicherte Steige, neben dem Kugyweg und dem Brdo Grat ist aber nur noch die Via Amalia wirklich als solcher zu bezeichnen.

Im Gegensatz zu den anderen Anstiegen wurde die Via Amalia vor Kurzem saniert und bietet, zumindest in der unteren Hälfte bestens gesichertes Klettersteigvergnügen. In diesem Bereich finden sich auch die technischen Schwierigkeiten, die bis zum Grad C reichen. Die Wegfindung ist durch das Drahtseil und rotweisse Markierungen unproblematisch.
Der obere Teil des Anstiegs ist technisch leichter, jedoch spärlich gesichert. Auf ausgesetzten Bändern quert man hier zum Teil ungesichert durch die Wand - auch wenn es größtenteils Gehgelände ist, sollte man sich hier keinen Ausrutscher erlauben.
Nach dem man das große Band unter dem Torre Nord erreicht hat quert man auf diesem an die Westseite des Berges. Das Band ist zum Teil grasbewachsen, an besonders ausgesetzten Stellen hilft ein Drahtseil weiter. Der Weg ist durchwegs gut markiert.

Die Tour endet beim Biv. Suringar, einer kleinen Biwakschachtel die Platz für vier Personen bietet. Von hier kann man entweder über den Findenegg Steig auf den Gipfel weitergehen, oder über einen markierten und teilweise ausgesetzten Steig an die Südseite queren. Der Steig endet in der Forca dei Disteis, von hier aus kann man bequem nach Sella Nevea absteigen.
Die Tour ist relativ lang, es empfiehlt sich daher den Zustieg durch eine Übernachtung im Biv. Stuparich zu verkürzen.  Das gut eingerichtete Biwak liegt direkt unter der Montasch Nordwand, von hier aus erreicht man den Einstieg in rund 40 Minuten.


ABSTIEG // Wie Aufstieg, oder entlang des Findenegg Weges in Richtung Pecol Alm/Sella Nevea. Vom Biv. Suringar aus folgt man der roten Markierung entlang von Bändern bis an die Südseite des Montasch. Hier endet der Steig an der Forca dei Disteis, von hier führt ein gut erkennbarer Steig zur Pecolalm.

 Bilder aus der Tour:
Topo des 1.Teils Via Amalia
Biv. Stuparich
Zustieg, kurz nach dem Biv. Stuparich
Blick Richtung Drachengrat
Blick zum Einstieg
Beginn des Klettersteigs
Via Amalia
Via Amalia
Via Amalia
Via Amalia
Via Amalia
Via Amalia
Via Amalia

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