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Gebrauchsanweisung Weitwandern

 

Von den unzähligen Wandermöglichkeiten der Region werden wir in diesem Portal mit ein paar Ausnahmen nur Weitwanderwege beschreiben. Das heißt: unsere Touren entsprechen mehr dem, was man in außeralpinen Regionen als Trekking bezeichnet. Natürlich können viele Etappen auch als Tagestouren begangen werden, meist ist man jedoch mehrere Tage von Hütte zu Hütte oder Hotel zu Hotel unterwegs. Schon allein aus diesem Grund sprechen die hier beschriebenen Touren erfahrene Wanderer an, die im alpinen Gelände daheim sind. Ohne Orientierungsvermögen und Ausdauer geht nix! Auch nicht bei den leichten Etappen. Bei „mittleren“ Touren sind schon ausgesetzte Passagen zu bewältigen, die teilweise drahtseilgesichert sind und Schwindelfreiheit verlangen. Auf „schweren“ Etappen gibt es schon richtige Klettersteig- oder leichte Gletscherpassagen. Der erfahrene Wanderer wird jedoch seine Freude an den Touren haben.

Achja, noch was: Die Länge einer Etappe wird in die Schwierigkeitsbewertung NICHT mit einberechnet, sondern die Wegbeschaffenheit und das alpine Gelände drumherum. Wieviel Ausdauer eine leichte, aber 20km lange Etappe benötigt, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Leicht:

Die Tour verläuft auf gut gangbaren Forststraßen, Wanderwegen oder Steigen, die nicht ausgesetzt sind und daher nicht mehr Trittsicherheit verlangen als bei gewöhnlichen Wanderungen in den Bergen. Dennoch können diese Wege in hochalpinem Gelände weit über der Waldgrenze führen, welches entsprechende Erfahrung voraussetzt.

 

Mittel:

Bei mittelschweren Etappen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vonnöten: Passagen führen teilweise in ausgesetztem Gelände, können über kurze Strecken drahtseilgesichert oder sehr schmal sein. Evtl. muss eine kurze Passage im 1. UIAA-Schwierigkeitsgrad geklettert werden. Man könnte mittelschwere Etappen als anspruchsvolle Wanderungen bezeichnen, die einen routinierten Wanderer verlangen.

Schwer:

Auf schweren Etappen gibt es richtige Klettersteigpassagen, leichte Gletscherüberquerungen oder anspruchsvolle Passagen im hochalpinen Gelände. Etappen dieser Schwierigkeit gehen übers Wandern im herkömmlichen Sinn hinaus und erfordern dem entsprechende Erfahrung.


Orientierung:

Karten:

Für jede Tour bzw. Etappe stellen wir Karten zur Verfügung. Diese können jedoch keine topografischen Karten ersetzen. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, für die jeweilige Tour eine entsprechende topografische Wanderkarte zu kaufen. Um die Suche zu erleichtern, haben wir für jede Karte eine passende Karte aufgelistet.

GPS:

Für jede Etappe steht die Wegführung als KML-File zum Download zur Verfügung (= der Weg, der in der Google-Maps-Karte dargestellt wird). Dieses File kann in jedes GPS-taugliche Smartphone geladen werden, um mit Hilfe von Google Maps im Gelände navigieren zu können. Mit Hilfe von Konvertierungsprogrammen (z.B. GPSBabel) kann das KML-File gängige GPS-Formate (z.B. Garmin) umgewandelt werden.

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